Wir vergleichen 10 Dampfreiniger für Böden und Hartflächen – Dampfmopps, Kesselgeräte, Dampfsauger und 2-in-1-Geräte. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und ausgewertete Kundenrezensionen.
Ein Dampfreiniger erhitzt Leitungswasser auf rund 100 °C und drückt den Dampf durch eine Düse auf den Boden. Die Hitze löst eingetrocknete Rückstände und Fett, der Wischbezug nimmt sie auf – ohne chemische Reiniger.
Der Unterschied zwischen den Bauarten liegt darin, wo das Wasser erhitzt wird: im Durchlauf, kurz bevor es austritt, oder in einem Druckbehälter. Daran hängen Aufheizzeit, Dampfdruck, Gewicht und Zubehörumfang.
Die vier Bauarten im Einzelnen →Ein Durchlaufsystem erhitzt das Wasser erst im Stiel. Deshalb ist ein Dampfmopp laut Herstellerangaben schon nach bis zu 30 s betriebsbereit; der Vileda Steam Plus XXL und der Duronic STM15 BK wiegen laut Datenblatt 2,2 kg beziehungsweise 3 kg. Dafür arbeitet er drucklos und kann nur den Boden.
Das Wasser steht unter Druck in einem Kessel und tritt mit 3,5 bar bis 4 bar aus. Das ist die Bauart für Fugen, Sanitär und Küche, weil ein Schlauch mit Punktstrahl-, Hand- und Fugendüse dazugehört. Sie wiegt 4,56 kg bis 7,5 kg und heizt bis zu 3 min auf.
Saugen und Dampfen in einem Arbeitsgang – der Grund, warum Dampf sonst vorher einen Staubsauger braucht. Der Preis dafür steht auf der Waage: Die beiden Geräte im Vergleichsfeld wiegen 4,8 kg und 7,94 kg.
Ein Dampfmopp, dessen Oberteil sich abnehmen und als Handdampfreiniger benutzen lässt – für Fugen, Armaturen, Fenster oder Polster. Wer beides will und wenig Platz hat, findet hier den Kompromiss; die Handdüsen erreichen den Druck eines Kesselgeräts nicht.
„Bester Dampfreiniger" ist eine Suchanfrage, keine Eigenschaft — bester wofür, hängt an Ihrem Boden und daran, ob Sie nur wischen oder auch Fugen mitnehmen wollen. Die beste Bewertung im Vergleichsfeld erreicht Shark Dampfreiniger S8201EU, automatischer Dampfbesen mit Steam Blaster mit 1,2. Zwei weitere Geräte empfehlen wir für andere Ansprüche – ein günstigeres Modell für große Hartbodenflächen und ein Kesselgerät für alles jenseits des Bodens.
Empfehlung
Dampfmopp mit rotierenden Power Pads, der auf Hartböden laut Rezensionen zuverlässig reinigt, auf Parkett aber vereinzelt Schlieren hinterlässt.
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Dampfmopp mit 40-cm-XXL-Wischerplatte und PowerPad, der laut Rezensionen gründlich reinigt, aber bei Kabel und Tankgröße kleine Abstriche macht.
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Kesselgerät mit 4 bar Dampfdruck und VapoHydro-Funktion – laut Rezensionen leistungsstark auf Fliesen, mit Kritik an Fugenreinigung und Ausfällen.
Die ehrliche Antwort hängt an Ihrem Boden. Wer viel versiegelten Hartboden hat – Fliesen in Küche und Bad, Vinyl, Linoleum, versiegeltes Laminat –, spart mit Dampf tatsächlich Arbeit und Reinigungsmittel. Wer überwiegend Teppich hat oder unversiegeltes Holz liegen hat, spart nichts und riskiert im zweiten Fall den Boden.
Zwei Grenzen nennen die ausgewerteten Rezensionen quer durch das Feld immer wieder: Dampf ersetzt das Saugen nicht – loser Schmutz wird vom Wischbezug eher verschoben als aufgenommen –, und Kalk bleibt ein Thema, das mit der Wasserhärte am Wohnort steht und fällt.
Alle Fragen und Antworten →Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit 5 Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen.
Dampfdruck, Dampfmenge und Temperatur laut Datenblatt, abgeglichen mit ausgewerteten Rezensionen zur tatsächlichen Schmutz- und Fleckenlösung.
Aufheizzeit, Gewicht sowie Kabel- oder Akkulaufzeit laut Datenblatt, ergänzt um den Bedienkomfort aus ausgewerteten Rezensionen.
Umfang der mitgelieferten Aufsätze und Düsen für den vorgesehenen Einsatzbereich, etwa Fugen, Polster oder Fenster, laut Datenblatt und Produktbeschreibung.
Aufwand für Entkalken, Kalkfilter und Ersatzteile sowie die Pflege der Wischbezüge laut Datenblatt und ausgewerteten Rezensionen.
Anschaffungspreis und laufende Kosten im Verhältnis zur Ausstattung, verglichen mit dem übrigen Vergleichsfeld.
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